Kloepfel HR Solutions https://www.kloepfel-hrs.com Lohnkostenoptimierung & HR-Consulting Wed, 15 May 2019 14:09:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2 Arbeitnehmer in Deutschland haben wenig „Netto“ im Portemonnaie https://www.kloepfel-hrs.com/ratgeberartikel/arbeitnehmer-in-deutschland-haben-wenig-netto-im-portemonnaie-1860/ https://www.kloepfel-hrs.com/ratgeberartikel/arbeitnehmer-in-deutschland-haben-wenig-netto-im-portemonnaie-1860/#respond Fri, 17 May 2019 09:52:58 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1860 Industrieländer-Vergleich der OECD Die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland ist für Arbeitnehmer besonders hoch. Das ergab die neuste „Taxing Wages“ Studie der Industrieländer Organisation OECD, die im April für das… weiterlesen →

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Industrieländer-Vergleich der OECD

Die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland ist für Arbeitnehmer besonders hoch. Das ergab die neuste „Taxing Wages“ Studie der Industrieländer Organisation OECD, die im April für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde.

Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland dabei wenig arbeitnehmerfreundlich ab: Alleinstehende zahlen 49,5 Prozent ihres Einkommens in Form von Steuern an den Staat (inklusive Arbeitgeberanteil / bei einem durchschnittlichen Einkommen). Zum Vergleich: der Durchschnitt der 36 OECD Länder liegt bei 36,1 Prozent. Damit liegt nur Belgien vor der Bundesrepublik (52,7 Prozent).

Auch für Familien sind Abgaben hoch

Besonders wenig Abgaben zahlen Arbeitnehmer nach der Studie in Chile (7 Prozent) und in Neuseeland (18,4 Prozent). Auch wenn die Prozentzahlen für Alleinstehende gelten, so sind sie dennoch auch für andere Haushaltstypen aussagekräftig. Denn auch hier liegt Deutschland über all über dem OECD-Durchschnitt.

Immerhin: Familien mit Kindern könnten durch Steuervorteile und Kindergeld am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie haben. Vor allem, wenn nur ein Partner arbeitet. In dieser Konstellation gehen 34,4 Prozent des brutto Lohns an den Staat. Zum Vergleich: der OECD-Durchschnitt liegt hier bei 26,6 Prozent.

Schlechter sind sogar Familien mit zwei erwerbstätigen Elternteilen gestellt. Nach der Studie sind bei diesem Haushaltstyp 42,6 Prozent (OECD: 30,8 Prozent) fällig, trotz Ehegattensplitting. Dadurch sollte die Steuerbelastung für Ehepaare minimiert werden, indem beide eine gemeinsame Steuererklärung abgeben.

5 Tipps für mehr Netto vom Brutto

Doch was tun, damit am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie ist? Eine Gehaltserhöhung scheint für viele die Antwort auf diese Frage. Häufig scheitert das aber nicht am guten Willen der Geschäftsführer, sondern unter dem hohen Kostendruck. Vor allem der Mittelstand denkt dabei nur an sozialversicherungspflichtige Möglichkeiten. Aber bei einer Gehaltserhöhung kommt nur ein Bruchteil beim Arbeitnehmer an.

Dabei können Arbeitgeber sich einen Nachteil zum Vorteil machen, denn das deutsche Lohnsteuerrecht ist komplex, bietet aber hunderte Möglichkeiten, steuerfreie Benefits an Mitarbeiter weiterzugeben.

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Bildungsurlaub gilt auch für Yogakurs https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/bildungsurlaub-gilt-auch-fuer-yogakurs-1849/ https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/bildungsurlaub-gilt-auch-fuer-yogakurs-1849/#respond Fri, 17 May 2019 08:00:00 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1849 Berliner Gericht urteilt Man lernt nie aus. Das gilt auch für den Job. Deshalb ist Bildungsurlaub für viele Arbeitnehmer zu Weiterbildungsmaßnahmen selbstverständlich. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat jetzt einem Arbeitnehmer Recht… weiterlesen →

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Berliner Gericht urteilt

Man lernt nie aus. Das gilt auch für den Job. Deshalb ist Bildungsurlaub für viele Arbeitnehmer zu Weiterbildungsmaßnahmen selbstverständlich. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat jetzt einem Arbeitnehmer Recht gegeben, dass auch ein Yogakurs an der Volkshochschule eine Weiterbildungsmaßnahme ist.

Die Begründung der Richter

Die Richter berufen sich auf das Berliner Bildungsurlaubsgesetz. Der Yogakurs könne die Anpassungsfähigkeit und Selbstbehauptung fördern, urteilte das Gericht.

Laut Gesetz muss ein Bildungsurlaub entweder der politischen Bildung oder der beruflichen Weiterbildung dienen. Vor allem letzterer Punkt sei ein dehnbarer Begriff. Das Gericht argumentiert, dass in dem „fortwährenden und sich beschleunigenden technischen und sozialen Wandels“ die Anpassungsfähigkeit und Selbstbehauptung durch den Besuch eines Yogakurses gefördert werde.

Bildungsurlaub ist Ländersache

Das Gesetz für Bildungsurlaub ist bundesweit nicht einheitlich. So haben Arbeitnehmer in Bayern und Sachsen keinen Anspruch auf Bildungsurlaub. Meist können Erwerbstätige aber einen bezahlten Sonderurlaub für bis zu fünf Tagen jährlich beantragen. Doch auch die Dauer unterscheidet sich in den verschiedenen Bundesländern voneinander. Auch gibt es keine einheitlichen Regelungen, welche Angebote als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt werden. Weiter ist nicht bundesweit geregelt, wer mit Ausnahme von Bayern und Sachsen überhaupt Anspruch auf Bildungsurlaub ab.

Doch auch Weiterbildungsmaßnahmen für ehrenamtliche Tätigkeiten können genehmigt werden, so beispielsweise in Baden-Württemberg. Häufig sind in den Landesgesetzen auch eine Höchstanzahl an Bildungsurlaubstagen festgesetzt. Ist diese erreicht, darf der Arbeitgeber den Antrag ablehnen. In manchen Bundesländern dürfen Arbeitnehmer auch erst nach einer bestimmten Betriebszugehörigkeit einen Antrag stellen. Meistens sind das sechs Monate, im Saarland und Baden-Württemberg sogar ein Jahr.

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Krankenstand 2018 erreicht Rekordhoch https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/krankenstand-2018-erreicht-rekordhoch-1845/ https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/krankenstand-2018-erreicht-rekordhoch-1845/#respond Thu, 16 May 2019 08:00:32 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1845 Report der Techniker Krankenkasse Kranke Mitarbeiter verursachen nicht nur Mehrarbeit bei den Kollegen, sondern kosten dem Arbeitgeber auch Geld. In dem aktuellen Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse gibt es jetzt… weiterlesen →

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Report der Techniker Krankenkasse

Kranke Mitarbeiter verursachen nicht nur Mehrarbeit bei den Kollegen, sondern kosten dem Arbeitgeber auch Geld. In dem aktuellen Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse gibt es jetzt konkrete Zahlen zu dem Krankenstand 2018 in deutschen Firmen – und diese erreichen einen neuen Höchststand.

So kommt nach dem Report jeder Arbeitnehmer auf über 15 Fehltage. 2017 waren es noch 2,5 Prozent weniger. Vor allem durch die heftige Grippewelle Anfang des Jahres 2018 mussten sich viele Mitarbeiter krankmelden. Doch der Hauptgrund für das Fehlen sind weiterhin Muskel- und Skeletterkrankungen.

Krankenstand aufgrund von Rückenbeschwerden weiterhin am höchsten

Zu Jahresbeginn melden sich 39 Prozent der erkrankten Arbeitnehmer wegen Erkältung und Grippe krank – ebenfalls ein Rekordwert seit dem Jahr 2000. Auf das gesamte Jahr 2018 gerechnet, waren mit 8,3 Prozent Rückenbeschwerden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen der Grund für Fehlzeiten. Im Schnitt fehlten Mitarbeiter deswegen rund 1,2 Tage.
Davon betroffen waren im vergangenen Jahr vor allem Angestellte auf der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie in Lager- und Logistikberufen. Mit fast 3 Fehltagen fehlten Arbeitnehmer aus dieser Branche besonders oft.

Doch nicht nur Grippe, Rücken & Co. sind Ursache für den hohen Krankenstand. Jeder fünfte Fehltag im Job ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Das entspricht 18 Prozent. Besonders betroffen sind davon Frauen (3,5 Fehltage). In den letzten zwölf Jahren stiegen die Krankmeldungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um 92 Prozent an.

Mitarbeitergesundheit wird steuerlich berücksichtigt

Albrecht Wehner, Experte für die Gesundheitsberichterstattung bei der Techniker Krankenkasse, fordert verstärkte Aufmerksamkeit der Arbeitgeber auf psychische Erkrankungen. Um dem Trend entgegen zu wirken könne ein betriebliches Gesundheitsmanagement helfen.

Dabei können Arbeitgeber Maßnahmen, wie die Bezuschussung zu Gesundheits- und Fitnesskursen oder ein Firmenfahrrad, teilweise steuerfrei ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen.

Für den Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse wurden Krankmeldungen und Arzneimittelverordnungen von über 5 Millionen versicherten Erwerbstätigen ausgewertet.

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Arbeitszeiten müssen systematisch erfasst werden https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/arbeitszeiten-muessen-systematisch-erfasst-werden-1835/ Wed, 15 May 2019 08:00:37 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1835 Europäischer Gerichtshof fällt Urteil Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden: Arbeitgeber in der Europäischen Union müssen die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nun systematisch erfassen. Dazu verpflichten die Arbeitszeitrichtlinie sowie die Grundrechtecharta… weiterlesen →

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Europäischer Gerichtshof fällt Urteil

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden: Arbeitgeber in der Europäischen Union müssen die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nun systematisch erfassen. Dazu verpflichten die Arbeitszeitrichtlinie sowie die Grundrechtecharta der Europäischen Union.

Nur durch diesen Vorgang lässt sich korrekt überprüfen, ob die zulässigen Arbeitszeiten überschritten werden. Dies garantieren nur die in den EU-Richtlinien und in der EU-Grundrechtecharta zugesicherten Arbeitnehmerrechte.

Mit einer Klage aus Spanien musste jetzt die Deutsche Bank rechnen. Die übliche Erfassung alleine nur von Überstunden in Deutschland reiche nicht aus. Grund dafür sei aber demnach auch die Rechtslage in Spanien, auf die sich die Deutsche Bank nun berief.

Die Klage entstand durch eine spanische Gewerkschaft, die den dort sitzenden Ableger der Deutschen Bank zu einer Aufzeichnung der täglich geleisteten Stunden der Mitarbeiter zurechtweisen und so auf die Einhaltung der korrekten Arbeitszeiten hinweisen wollte.

Vor dem Tribunal Supremo, dem obersten Gericht in Spanien, hatte die Deutsche Bank argumentiert, dass jedoch im spanischen Recht keine allgemeingültige Verpflichtung bestehe, die Arbeitszeit zu erfassen.

Auch der EuGH kritisierte das in seinem Urteil. Der Gerichtshof stellte fest, dass es ohne ein System nicht möglich ist, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden weder zu messen noch die Zahl der Überstunden korrekt zu erfassen. So ist es für Arbeitnehmer fast unmöglich, ihre eigenen Rechte durchzusetzen.

Das Urteil könnte auch Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in Deutschland haben. Nicht in allen Branchen hierzulande werden die Arbeitszeiten korrekt ermittelt.

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Zahl der Beschäftigten nach Tarifvertrag sinkt https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/zahl-der-beschaeftigten-nach-tarifvertrag-sinkt-1830/ Tue, 14 May 2019 07:32:42 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1830 Rückgang um sechs Prozent In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland, die in tarifgebundenen Unternehmen beschäftigt sind, um sechs Prozent gesunken. So waren es im… weiterlesen →

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Rückgang um sechs Prozent

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland, die in tarifgebundenen Unternehmen beschäftigt sind, um sechs Prozent gesunken. So waren es im vergangenen Jahr nur noch 46 Prozent.

Nach Angaben der Rheinischen Post geht dies aus einer Antwort der Bundesregierung, auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke, hervor.

Weniger als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland profitiert nach diesen Angaben heute also nicht mehr von einem Branchentarifvertrag, der normalerweise ein höheres durchschnittliches Lohnniveau verspricht. Müller-Gemmeke nimmt Stellung: „Wenn in manchen Branchen die Tarifpartnerschaft nicht mehr funktioniert, dann muss das Tarifvertragssystem politisch gestützt und gestärkt werden. Deshalb darf Bundesarbeitsminister Heil dieser Entwicklung nicht weiter tatenlos zuschauen.“

Auch die Zahl der Beschäftigten, die in Unternehmen mit Betriebsrat arbeiten, ist gesunken. Während es 2009 noch 44 Prozent der Beschäftigten waren, kam die Zahl vergangenes Jahr nur noch auf 41 Prozent, wie man aus der Antwort entnehmen kann.

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Thyssenkrupp streicht 6.000 Stellen https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/thyssenkrupp-streicht-6-000-stellen-1823/ Mon, 13 May 2019 08:00:28 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1823 Stellenabbau wird innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt Thyssenkrupp hat in Folge der geplatzten Stahlfusion laut Unternehmensangaben eine Grundlagenvereinbarung mit der IG Metall getroffen. Insgesamt sollen 6.000 Arbeitsplätze abgebaut werden… weiterlesen →

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Stellenabbau wird innerhalb der nächsten drei Jahre umgesetzt

Thyssenkrupp hat in Folge der geplatzten Stahlfusion laut Unternehmensangaben eine Grundlagenvereinbarung mit der IG Metall getroffen. Insgesamt sollen 6.000 Arbeitsplätze abgebaut werden – 4.000 davon in Deutschland. Der Industriekonzern versichert in dem Vertrag, betriebsbedingte Kündigungen soweit es geht zu vermeiden. Dies gab Oliver Burkhard, Personalvorstand bei Thyssenkrupp, bekannt.

Demnach werden Kündigungen zwar nicht ausgeschlossen, seien jedoch die letzte Möglichkeit. Der Stellenabbau soll innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden. Durch das Scheitern der Fusion mit Tata Steel haben auch die weitreichenden Beschäftigungsgarantien, die IG Metall mit Thyssenkrupp vereinbarte, keine Gültigkeit.

Umbau unvermeidbar

Für die Gewerkschaft halte die Vereinbarung die Mindeststandards für den fairen Umgang mit Beschäftigten ein: „Die roten Linien sind gezogen“, so Markus Grolms, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende der IG Metall. Der Umbau von Thyssenkrupp sei „leider unvermeidbar“ und „ein schwerer, aber leider notwendiger Weg für das Unternehmen und die Beschäftigten“.

Die Arbeitnehmer seien „bereit, dafür Schmerzen zu ertragen, aber nicht um Aktionäre mit Sonderdividenden zu beglücken“. Damit spielt Grolms auf den geplanten Börsengang der Aufzugssparte des Konzerns an, den Vorstandschef Guido Kerkhoff realisieren will. Die Einnahmen daraus sollten „eingesetzt werden, um die Probleme in den anderen Geschäftsbereichen zu lösen“. Thyssenkrupp soll jedoch weiter Mehrheitsaktionär bleiben.

Radikaler Strategiewechsel

Thyssenkrupp verfolgt aktuell einen radikalen Strategiewechsel: Am Freitag wurde die geplante Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen abgebrochen. Zudem wurde die Fusion mit der indischen Konkurrent Tata Steel abgesagt. Die Genehmigung der Fusion durch die EU-Kommission sei unwahrscheinlich, kommentierte Kerkhoff die Entscheidung.

Die Zustimmung des Aufsichtsrats für die Pläne Kerkhoffs steht noch aus. Bei der Sitzung am 21. Mai soll darüber abgestimmt werden. Laut Kerkhoff stehe der Aufsichtsrat, in dem die Krupp-Stiftung und der schwedische Investor Cevian über die größten Aktienpakete verfügen, hinter seiner Entscheidung. Auch Martina Merz, Vorsitzende des Aufsichtsrats sowie des Strategie- und Investitionsausschusses, bezeichnete die Pläne des Vorstands als verantwortungsvoll.

Die Börse zeigte ebenfalls eine positive Reaktion auf die Entwicklungen: Der Aktienkurs stieg über ein Viertel um 28 Prozent.

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Prognose Arbeitsmarktbarometer April 2019 https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/prognose-arbeitsmarktbarometer-april-2019-1780/ Tue, 07 May 2019 09:34:45 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1780 Arbeitsmarkt soll in den kommenden Monaten stabil bleiben Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat eine Prognose für den Arbeitsmarkt veröffentlicht. Dieser soll in den kommenden drei Monaten positiv… weiterlesen →

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Arbeitsmarkt soll in den kommenden Monaten stabil bleiben

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat eine Prognose für den Arbeitsmarkt veröffentlicht. Dieser soll in den kommenden drei Monaten positiv bleiben. Das Barometer setzt sich aus den zwei Faktoren Arbeitslosigkeit und Beschäftigung zusammen. Der Mittelwert beider Faktoren bildet das Arbeitsmarktbarometer.

Für die Prognose wird monatlich eine Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter den lokalen Arbeitsagenturen durchgeführt. Das Barometer kann einen Wert zwischen 90 (sehr schlechte Entwicklung) und 110 (sehr gute Entwicklung) annehmen. Zuletzt lag der Wert bei etwa 103, was einer guten Arbeitsmarktentwicklung entspricht.

Vor allem die Beschäftigung nahm im April um 0,1 Punkte auf einen Wert von 106,5 zu. Demnach bauen die Unternehmen trotz schwächelnder Konjunktur die Anzahl ihrer Beschäftigten aus. Die Arbeitslosenquote blieb im April konstant (99,8), zuvor war diese vier Monate in Folge rückläufig. Laut Weber lägen die Erwartungen zwar nicht im positiven Bereich, es sei aber dennoch kein signifikanter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu erwarten. Würde die Konjunktur wieder ansteigen, würden sich auch die Aussichten für eine sinkende Arbeitslosigkeit wieder ins Positive wenden.

Die Bundesagentur für Arbeit konnte einen kontinuierlichen Beschäftigungsaufbau feststellen: Aufgrund der Frühjahrsbelebung sank die Zahl der Arbeitslosen von März bis April um 72 000 und auf insgesamt 2 229 000. Somit ergibt sich für April ein Rückgang von 12 000, heißt: Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozent auf 4,9 Prozent gesunken. Im Vergleich zu April 2018 ergibt dies eine Verringerung von 0,4 Prozent und somit 155 000 weniger arbeitslos gemeldete Menschen.

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FDP will Steuerklassen III und V abschaffen https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/fdp-will-steuerklassen-iii-und-v-abschaffen-1762/ Fri, 03 May 2019 08:00:50 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1762 Ehegattensplitting demotiviere vor allem Frauen Die Liberalen um den Bundesvorsitzenden Christian Lindner fordern die Abschaffung der Steuerklassen III und V. Das hat die Partei Ende April auf ihrem Bundesparteitag in… weiterlesen →

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Ehegattensplitting demotiviere vor allem Frauen

Die Liberalen um den Bundesvorsitzenden Christian Lindner fordern die Abschaffung der Steuerklassen III und V. Das hat die Partei Ende April auf ihrem Bundesparteitag in Berlin beschlossen. Dafür will die FDP einen entsprechenden Antrag stellen.

Ziel der Partei ist es, dadurch für Frauen attraktiver zu werden sowie Selbstbestimmung und Vielfalt zu fördern. Gegenüber dem Handelsblatt zeigte sich Bundesinnungsmeister des Gebäudereinigerhandwerks Thomas Dietrich erfreut: „Der Antrag der FDP ist nicht nur steuerpolitisch, vor allem ist er gesellschaftspolitisch überfällig.“

FDP fordert Reformation des Steuersystems

Die Steuerklassen III und V wurden eingeführt, um Ehepaaren von Steuern zu entlasten. Dafür geht der besserverdienende Partner, heutzutage noch meistens Männer, in die Steuerklasse III. In dieser zahlt er weniger Steuern, als der weniger verdienende Partner, der in Steuerklasse V geht.

Häufig wird an diesem System kritisiert, dass es dadurch weniger Anreize gibt für Frauen erwerbstätig zu sein bzw. höher bezahlte Jobs anzunehmen. Das sieht auch die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Katja Suding so.
Um dem entgegenzuwirken, fordert die Partei flexible Modelle. Derzeit wirke das Steuerrecht wie eine Beschäftigungsbremse. Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels ein falscher Ansatz, argumentiert die Partei.

Bislang lehnt die Große Koalition eine Abschaffung des Ehegattensplittings aber ab.

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Arbeitskosten höher als im EU-Durchschnitt https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/arbeitskosten-hoeher-als-im-eu-durchschnitt-1757/ Tue, 30 Apr 2019 08:00:23 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1757 So teuer ist eine Arbeitsstunde in Deutschland Das Statistische Bundesamt hat aktuellen Zahlen zu den Arbeitskosten in der EU veröffentlicht. Mit im Schnitt 35 Euro pro Arbeitsstunden liegt Deutschland damit… weiterlesen →

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So teuer ist eine Arbeitsstunde in Deutschland

Das Statistische Bundesamt hat aktuellen Zahlen zu den Arbeitskosten in der EU veröffentlicht. Mit im Schnitt 35 Euro pro Arbeitsstunden liegt Deutschland damit auf Platz sechs im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Damit kostet eine Arbeitsstunde in Deutschland zehn Euro mehr, als im EU-Durchschnitt (26,60 Euro).

Arbeitskosten in der Industrie besonders hoch

Spitzenreiter ist Dänemark mit 44,70 Euro. Schlusslicht bildet Bulgarien mit 5,30 Euro pro Stunde. In den Zahlen aus 2018 sind sowohl Industrie als auch wirtschaftliche Dienstleistungen inbegriffen. Der öffentliche Dienst wurde ausgenommen.

Vor allem in der Industrie sind die Arbeitskosten hoch. Hier liegt Deutschland EU-weit auf Platz 4 (40 Euro). Damit ist eine Arbeitsstunde in der deutschen Industrie rund 48 Prozent teurer, als in anderen EU-Ländern (27 Euro). Am teuersten ist auch in diesem Sektor Dänemark mit über 45 Euro.

In den letzten 15 Jahren haben sich in der Europäischen Union die Unterschiede für Arbeitskosten weiter angenähert. 2018 lagen diese nur noch um das Vierfache höher, verglichen mit der Spitzengruppe und den aufholenden Ländern. 2004 war es noch das Achtfache.

Lohnnebenkosten im Mittelfeld

Unter Arbeitskosten wird der Bruttoverdienst und die Lohnnebenkosten summiert. 2018 zahlten Arbeitgeber beispielsweise bei 100 Euro Bruttoverdienst zusätzlich 27 Euro Lohnnebenkosten. Hier beträgt der EU-Durchschnitt 30 Euro. Am höchsten sind die Kosten in Schweden (48 Euro auf 100 Euro Lohn), am niedrigsten in Malta (8 Euro auf 100 Euro Lohn).

Vor wenigen Wochen veröffentlichte die Industrieländerorganisation OECD ihren Taxing Wages Bericht. Demnach bleiben Arbeitnehmern in Deutschland besonders wenig Netto vom Brutto. Grund sind die hohen Abgaben. Die OECD fordert daher schon länger von der Politik, das Arbeitseinkommen weniger zu versteuern als bisher. Dafür könnten Einkünfte aus Kapital, Eigentum und Erbschaften höher besteuert werden.

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Niedriglöhne: Über drei Millionen Vollzeitbeschäftigte betroffen https://www.kloepfel-hrs.com/hr-news/niedrigloehne-ueber-drei-millionen-vollzeitbeschaeftigte-betroffen-1754/ Mon, 29 Apr 2019 08:00:08 +0000 https://www.kloepfel-hrs.com/?p=1754 Weniger als 2.000 Euro brutto monatlich Aktuelle Zahlen des Bundessozialministeriums zeigen, dass rund 3,38 Millionen Vollzeitbeschäftigte monatlich weniger als 2.000 Euro brutto verdienen. Die Daten stammen aus dem Jahr 2017… weiterlesen →

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Weniger als 2.000 Euro brutto monatlich

Aktuelle Zahlen des Bundessozialministeriums zeigen, dass rund 3,38 Millionen Vollzeitbeschäftigte monatlich weniger als 2.000 Euro brutto verdienen. Die Daten stammen aus dem Jahr 2017 und gehen aus einer Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervor.

Rund 16 Prozent der Deutschen sind von Niedriglöhnen betroffen. Dabei gibt es zwischen West- und Ostdeutschland große Unterschiede: während im Westen prozentual nur 13,5 Prozent betroffen sind (2,32 Millionen Vollzeitbeschäftigte), so sind es im Osten der Republik 27,5 Prozent (1,06 Millionen Vollzeitbeschäftigte).

Niedriglöhne in vielen Branchen

Spitzenreiter ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (32,6 Prozent) und Thüringen (30,2 Prozent). In Hamburg (11,5 Prozent) und Baden-Württemberg (11,4 Prozent) sind die wenigsten Arbeiternehmer davon betroffen.
Eine weitere Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer beim Sozialministerium zeigt außerdem die Branchenunterschiede. Besonders schlecht verdienen dabei Angestellte in Reinigungsberufen: auf rund 1.861 Euro Brutto kommen Reinigungskräfte monatlich. Etwas mehr, aber immer noch auf den hintersten Plätzen, verdienen Mitarbeiter im Tourismus, Hotel und Gaststätten Gewerbe (1.961 Euro brutto).

Dabei sind von den niedrigen Löhnen nicht nur Geringqualifizierte betroffen. Sie verdienen beispielsweise in Hotels und Gaststätten mit 1.610 Euro deutlich weniger (Ostdeutschland). In Westdeutschland bilden Angestellte bei Sicherheitsdiensten mit 1.768 Euro brutto eines der Schlusslichter.

Weiterhin Ost-West-Gefälle

Am oberen Ende der Skala sind Informatik- und IT-Berufe zu finden: im Mittel verdienen Arbeitnehmer 4.926 Euro pro Monat. Doch das Anforderungsniveau ist nicht in allen Bereichen ein Garant für höhere Löhne. Fachkräfte für Werbung verdienen in Ostdeutschland 1.902 Euro brutto, im Gartenbau und Floristik 2.201 Euro brutto.

Insgesamt verdienen Facharbeiter im Westen durchschnittlich 3.098 Euro und im Osten 2.375 Euro. Für Zimmermann sind die Ost-West-Unterschiede inakzeptabel: „Es ist ein Skandal, dass insbesondere der Osten weiterhin so deutlich abgehängt ist.“

Sie fordert von der Bundesregierung die Erhöhung des Mindestlohns von 9,19 Euro auf 12 Euro pro Stunde sowie die Abschaffung von Leiharbeit.

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